
Erinnerung Anmeldeschluss für das Sommerfest 2026
Juni 9, 2026Sommerfest Schärding am 27. Juli 2026
Überpünktlich fahren wir mit Haribus vom Airport Linz nach Schärding. Zur Stärkung gibt es im Bus das traditionelle Speck-Weckerl. Gleich nach der Ankunft bei der Volksschule Tummelplatz werden wir mit Musik begrüßt, die allerdings nicht uns, sondern den heutigen Firmlingen gewidmet ist.

Dies ist auch der Grund, warum wir die Stadtpfarrkirche, welche mehrere Stile in sich vereint, bei der Stadtführung nicht von innen besichtigen konnten. So entging uns leider auch der Blick auf die Orgel mit ihren 2224 Pfeifen und 31 Register. Dieses Manko wurde allerdings von unserer Stadtführerin „Gabi“, einer waschechten Schärdingerin, mit ihrem Witz kompensiert. Beeindruckend war der Blick auf die Hochwassermarken beim Wassertor, unglaublich!

Dann schlenderten wir den Inn hinunter zur Bootsanlegestelle und schon war die interessante, einstündige Stadtrunde vorbei.
Nach dem Einchecken auf der MS Schärding schipperten wir bei einem „Bratl in der Rein“, oder Spinatknödel, über den Inndurchbruch bis nach Passau/Ingling und dann wieder zurück. Die Fahrt durch die wildromantische Natur des Unteren Inntals beendeten wir mit einem Schnapserl und erreichten dann, nach einer kurzen Busfahrt LOLS.

Nun bewies die Gruppe Härte, da das Gruppenfoto vor geeignetem Hintergrund in der prallen Sonne erfolgte. Aufgrund der Hitze, die am späten Nachmittag die 40°C erreichte, wurde die gesamte Planung am Flugplatz Schärding-Suben über den Haufen geschmissen! An einen Segelflugbetrieb war hitzebedingt nicht zu denken, eine eingeteilte 4-sitzige Cessna war nicht verfügbar und unser LOLS-Koordinator wirkte ein wenig planlos. Das überraschte auch unseren „Fest-Planer, Alois Friedl“. Überraschenderweise stand eine aufpolierte Cessna 195 am Platz (Bj.1952), welche ausgiebig fotografiert wurde. Ergänzt wurde diese Rarität dann noch von einer polierten Cessna 170 (Bj.1948) des Flugsportvereins Salzburg.




Bei brütender Hitze bekamen wir eine Einführung in den Flugplatz Schärding-Suben mit anschließender Hangar Besichtigung. Danach war bei jedem das persönliche Thermometer bereits auf Anschlag. Während die Gruppe sich im Lokal mit Erfrischungen in den Überlebensmodus begab, stiegen die ersten Vereinsmitglieder mit einer 2- und einer 4 sitzigen Maschine auf und schauten sich bei einem Rundflug Passau von oben an. Bis dann alle Luftritter ihren Flug absolviert hatten, zeigte die Uhr bereits 18:25 und das hieß, mit beträchtlicher Verspätung, rein in den Bus und ab nach Hause.

Danke Alois für das „hitzige“ Fest, das seinem Namen wirklich alle Ehre machte. Bis zum nächsten Mal, bei hoffentlich moderateren Temperaturen, euer VFFL-Team.
Text und Bilder Manfred Steiner / VFFL



